Review: Nick Waterhouse – PROMENADE BLUE

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Review: Nick Waterhouse – PROMENADE BLUE

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Coolness im Modern-Vintage-Rückspiegel

Die Vergangenheit bleibt sein Zufluchtstort: Auch auf seinem neuen Album schwelgt der kalifornische Retro-Großmeister Nick Waterhouse in Erinnerungen, gleichzeitig setzt er die mit seinem selbstbetitelten 2019er-Album begonnene Suche nach neuen klanglichen Ausdrucksformen fort. Denn obwohl PROMENADE BLUE unüberhörbar in einer Welt zu Hause ist, in der 50s-R&B, Girl-Group-Vocals und soulige Bläsersätze lässig aus den Transistorradios schallen, wirkt die neue LP dank Produzent Paul Butler (der zuvor Michael Kiwanuka sein Modern-Vintage-Klangkostüm maßschneiderte) oft weniger aus der Zeit gefallen als die Vorgänger. Anstatt durch Buddy Hollys Brille sieht Nick Waterhouse so die Welt mehr denn je mit eigenen Augen.

8 von 10 Punkten

Nick Waterhouse, PROMENADE BLUE, INNOVATIVE LEISURE/MEMBRAN

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